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hailbringer | Hieb- und Stichpunkte, Teil 2(german)

Das Notizbuch ist voll. Der Kopf auch. Letzteres soll sich leeren. Drum entlasse ich mal wieder meine neusten "Aphorismen" in den digitalen Äther. Zum Vergnügen, Verreißen, Verstehen, Vergessen.

  1. "Show, don't tell" meint nicht Konkretisierung sondern Vergegenwärtigung. Das Gegenteil von Vergegenwärtigung ist nicht Abstraktion sondern Interpretation. Die Abstraktion einer Erzählung führt nicht zu Interpretation sondern zu höherem Erzähltempo bis hin zu poetischen Kurzformen wie dem Gedicht. HuS2_b
  2. Nicht nur sind Bedeutung und Wahrheitsgehalt einer Aussage kontextabhängig, sondern jede Aussage bringt auch einen eigenen Kontext mit sich. Der implizite Kontext ist der welcher die Aussage sinnvoll und wahr macht. Oft ist er der eigentliche Aussageinhalt. Wenn Peter zu Paul sagt "Das Auto ist schnell", sagt er nichts über das Auto sondern etwas über seine eigene Erwartungshaltung. Wenn Paul nun sagt "Das Auto ist langsam" schafft er damit keinen Widerspruch. Mit dem impliziten Kontext läßt sich nicht-artikulierbare Erfahrung oder Intuition ausdrücken. Japanische Koans, zum Beispiel, verweisen oft durch sprachliche Widersprüche und scheinbare Sinnlosigkeit auf ihren implizierten Kontext.
  3. Ein jeder will, dass man von ihm denke, es wäre ihm gleich, was man von ihm denkt.
  4. Das "Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland" trägt seine politische Agenda noch offen vor sich her. Nicht Demokratie, nicht Föderation nicht Republik sondern Monarchie von Gottes Gnaden. Dieu et mon droit.
  5. Man beurteile einen Menschen danach wie er mit Macht umgeht. Man Beurteile einen Staat danach, wie er mit politischen Minderheiten umgeht.
  6. Wenn man seinen Geschmack und seine Sichtweisen entwickelt, verfeinert und sensibilisiert, stellt man irgendwann fest, dass man sie mit niemandem mehr teilen kann.
  7. Jede rationale Herleitung von Wahrheit ist im Grunde eine Rationalisierung empfundener Wahrheit. Entscheidend ist also nicht das rationale Denken sondern die Ausbildung des Empfindens.
  8. Wenn alles Reden nicht mehr hilft, bleibt nur Schweigen oder Schreien.
  9. Absicht ohne Erwartung. Genießen ohne Anhaften. Das ist das Geheimnis, die wahre Kunst.
  10. Es gibt keine "Waffen in falschen Händen", denn es gibt auch keine richtigen Hände zum Tragen von Waffen.
  11. Wenn man nicht in jedem Handgriff den Sinn des Lebens sieht, findet man ihn nirgendwo.
  12. Der neuen Generation fehlt nicht nur die Weisheit der alten, sondern auch die Illusionen.
  13. Der beste Weg einen Skandal in den Griff zu bekommen ist noch mehr Skandale zu verursachen. Wenn man nichts als Skandale hat, hat man überhaupt keinen Skandal mehr.
  14. Wahlen haben nicht den Zweck, dass das Volk seine Stimme erhebt, sondern dass es, im wahrsten Sinn des Wortes, seine Stimme abgibt. Wir bestätigen, dass wir unsere politische Macht nicht selbst nutzen sondern auf eine Regierung übertragen. Damit zentriert sich bei der politischen Klasse durchaus große Macht. Nur deshalb hat der institutionalisierte Trickbetrug unseres Geldsystems "Rechtssicherheit". Demokratie existiert nur in jeder einzelnen Volksabstimmung über Sachfragen, also nicht in Deutschland.
  15. Wir sind den Machteliten im Informationskrieg immer einen Schritt hinterher. Während wir uns am Vergangenen und Offensichtlichen abarbeiten, verpassen wir gegenwärtige Hintergründe. Dass brisante Geheimdienstakten nach bestimmter Zeit immer noch veröffentlicht werden, hat seinen wahren Grund nicht in Vorschriften sondern in Ablenkungstaktik.
  16. Wer mal richtig was erleben will muß nur lernen sich zu wundern.
  17. Positive Sicht lähmt genau so wie negative. Am besten bewertet man weder erledigte- noch anstehende Aufgaben und konzentriert sich auf das was JETZT zu tun ist. HuS2_a
  18. Jede Frage wurzelt in einer Verunsicherung. Die Tiefe seelische Verunsicherung des Menschen ist der Nährboden seines Erkenntnisstrebens und schließlich der Ursprung seines Intellektes.
  19. Denken bedeutet unterscheiden. Wenn man mit den Mitteln des Denkens zu ursprünglicher Wahrheit vordringen will, verstrickt man sich zwangsläufig in Widersprüchen, denn im Ursprung gibt es keine Unterscheidung.  Das Denken ist die Spaltung der Einheit, ein metaphysischer, psychologischer Urknall bei dem der Geist als eigenes Universum und lebendiges Wesen entsteht, das in der Lage ist uns zu verschlucken.
  20. Auf jedem leeren Blatt Papier steht die ursprüngliche Wahrheit schon geschrieben. Und das heißt nicht, dass es sie nicht gibt.
  21. Man kann den Kreislauf gesellschaftlicher Erneuerung und Zerstörung beschleunigen oder bremsen - aber nicht abschaffen. Weder Konservative noch Progressive, weder Etablierte noch Unterdrückte, weder Weltverweigerer noch Weltverbesserer führen uns irgendwo hin.
  22. Was die Natur aller Dinge betrifft, führt jeder seine eigene qualitative Tiefen-Studie durch, und die nennt man "Leben".
  23. Jede Theoriebildung beginnt mit Intuition und endet mit Systematik. In prinzipieller Reinform: Aus einer intuitiv geleiteten qualitativen Tiefenstudie erzeugt man eine Theorie die man dann durch eine systematisch geleitete quantitative Breitenstudie (oder durch einfache Beweislogik) validiert. Intuition ist reiner Empirismus, denn sie leitet sich aus unendlich vielen atomaren Erkenntnissen ab. Gerade deshalb lässt sie sich aber kaum kommunizieren oder belegen. Nach harten wissenschaftlichen Kriterien kann man also wissenschaftliche Forschung überhaupt nicht anfangen. Oder wie Einstein sagte: "If we knew what it was we were doing, it wouldn't be called 'research,' would it?"
  24. Der Körper ist die Grundlage des Denkens so wie ein Prozessor die Grundlage eines laufenden Prozesses ist. Es besteht keine gegenseitige Abhängigkeit. Nur das Denken ist abhängig.
  25. Ein Volk zu entwaffnen ist die einzige Möglichkeit und hat den einzigen Zweck, Revolution unmöglich zu machen.
  26. Humor ist über sich selbst zu lachen. Über sich selbst zu lachen ist Weisheit.
  27. Wissenschaft ist, wenn man Kriterien für Kriterien aufstellt und dann schlechtes Gewissen hat, weil man für das Aufstellen dieser Kriterien gar keine richtigen Kriterien hatte.
  28. Baden Gehen

    Der Untertan, der Untertan
    dachte dass er denken kann
    und ging mit Mut und großem Mund
    dem Meer der Dinge auf den Grund

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